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Chronik

Mit den neuen Instrumenten ans Musikfest in Zug
Hauptversammlung der Jungmusik und der Junior Band Montlingen- Eichenwies



Am letzten Dienstag führte die Junior Band und die Jungmusik Montlingen- Eichenwies ihre Hauptversammlung durch. Der Jungmusikobmann Pascal Benz konnte 52 Anwesende im Musikheim begrüssen.

Die statuarischen Traktanden wurden mit den Berichten der Dirigenten und des Obmanns eröffnet. Für die Jungmusik war der Dirigentenwechsel das bestimmende Element im letzten Jahr und konnte mit dem Stabwechsel am Kilbifäscht Ende August abgeschlossen werden. Der neue Dirigent Patrick Bichler hat seine Feuertaufe am Winterkonzert bravourös bestanden und bereits mehrere Auftritte mit der Jungmusik bestritten. Die Junior Band durfte letztes Jahr zwölf neue Mitglieder begrüssen. Über den zahlreichen Nachwuchs freut sich nicht nur der Dirigent Daniel Gebert, sondern der ganze Musikverein. Ende März werden alle Instrumente wieder in den Schulen vorgestellt und der Jungmusikobmann freut sich jetzt schon auf viele Anmeldungen.

In diesem Jahr stehen mehrere Höhepunkte für die Jungmusik an. Im Mai wird sie sich an der Neuinstrumentierung Nöii Guuga engagieren. Dessen erhoffter Gewinn wird für die Ausrüstung der Jungmusik und der Junior Band eingesetzt. Vor den Sommerferien wird die Jungmusik am 1. Kantonalen Jugendmusiktreffen in Degersheim teilnehmen. Neben einer Bewertung wird auch Gesamtchor aufgeführt und die Jugendlichen werden sich bei Spiel ohne Grenzen vergnügen.

Für das nächste Jahr hat sich die Jungmusik ein grosses Ziel vorgenommen. Zum ersten Mal wird sie am Eidgenössischem Jugendmusikfest in Zug teilnehmen. Die neuen Instrumente sollen den Jugendlichen zu einem Spitzenrang verhelfen. Am zweitägigen Fest muss sowohl ein Selbstwahl- wie ein Pflichtstück aufgeführt werden und es wird eine Marschmusikkonkurrenz bestritten.

Wiederum konnten für den fleissigen Probenbesuch viele Jugendliche ausgezeichnet werden. Insgesamt überreichten die Dirigenten 15 Gutscheine für einen vorbildlichen Einsatz, was im Total eine Anwesenheit von beinahe 90% ergab. Als neuer Absenzenchef wurde Diego Benz mit grossem Applaus gewählt.

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit dem Dank des Obmanns an alle verdienten Dirigenten, Mitglieder, Helfer und Sponsoren. Im Anschluss verwöhnte der Präsident Pierre Breitenmoser die Anwesenden mit einem feinen Chili con Carne.

HV JUMU und JUBA


Musikanten auf Ganovenjagd

In Montlingen ging es am Samstagabend in der Berglihalle spannend zu und her. Die Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies hatte einen Kriminalfall zu lösen. Das Musikkorps und die Schauspieler zeigten Grossartiges auf der Bühne.

MONTLINGEN. In den Genuss eines äusserst sowohl spannenden als auch entspannenden Abends kamen all jene, die am Samstagabend die Unterhaltung der Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies besuchten. Präsident Pierre Breitenmoser freute sich, dass die Berglihalle bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Dies zeuge von der Beliebtheit der Musikgesellschaft und dem Interesse an deren Belangen. Er dankte allen für das Wohlwollen während des Jahres und gab die Bühne frei für die Jungmusik.

Talentierter Nachwuchs

Mit grossem Applaus wurde die Jungmusik begrüsst. Die jungen Musikantinnen und Musikanten zeigten denn auch, was sie drauf haben. Die beiden jungen Conférenciers Regina Zoller und Diego Söldi waren in Partystimmung. Sie stritten sich darum, ob nun Volksmusik, Märsche oder Rockiges gespielt werde. Die Jungmusik erfüllte alle ihre Wünsche mit ihrem breiten musikalischen Spektrum. Es reichte von irischem Reel, über südländische Rhythmen bis zum rockigen «Graceland» von Elvis Presley. Für Dirigent Patrick Bichler war es die erste Unterhaltung, an der er die Jungmusik dirigierte. Präsident Pierre Breitenmoser gratulierte ihm zur bestandenen Feuertaufe. Nun lag es an der jüngsten Formation der MGME, der Juniorband unter der Leitung von Daniel Gebert, zu zeigen, welch musikalisches Potenzial in ihnen steckt. Und auch da war das Publikum begeistert.

Polizisten jagen Ganoven

Die Kinder sollten schon längst im Bett sein, aber zwei konnten einfach nicht schlafen, weil sie Angst hatten vor Einbrechern. Zudem schauten ihre Eltern dauernd Krimis im Fernsehen. Draussen schlichen sich auch Ganoven herum, die vom Dorfpolizisten und seinem Helfer gejagt werden. Da passt die Filmmusik von «Derrick» bestens dazu. Die Faszination des grossen Drachen wurde mit dem ergreifenden Stück «Mountain of Dragon» hervorragend zum Ausdruck gebracht.

Melodien bekannter Krimis

Ein musikalisches Feuerwerk war die «Rhythm Explosion». Dirigent Silvio Söldi und sein Musikkorps erbrachten grossartige Leistungen und erfreuten das Publikum mit bestens bekannten Melodien aus der Fernseh- und Krimiwelt.

Ohrwürmer wie «Kriminaltango», «Petite fleur», «Campari Soda», «Inspector Gadget» und «Pink Panther» ernteten stets tosenden Applaus. In der Zwischenzeit wurde auch der Fall von der verschwundenen Frau des stotternden Polizeigehilfen Johann aufgeklärt. Der Verdächtige hatte Petite Fleur nach einem Wanderunfall geholfen, erpresste aber dann deren Mann. Alle waren froh und zufrieden, dass man den Erpresser freigelassen hat. Das Publikum genoss noch einige Zugaben der Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies.

Musikunterhaltung 2012


Jugend fürs Musizieren begeistern

Seit Ende August dirigiert Patrick Bichler die Jungmusik Montlingen-Eichenwies. Er engagiert sich aus persönlicher Überzeugung und sieht bei der Jungmusik die grösste Herausforderung darin, ein gutes Level konstant zu halten.

Wie zu lesen war, sind Sie ein versierter Nachfolger. Wie haben Sie überzeugt?

Patrick Bichler: Mein Probedirigat ist gut angekommen, und so wurde ich aus drei Bewerbern ausgewählt. Von meinem Alter her bin ich nahe bei den Kindern, wohne im Dorf und es gibt keine Terminkollisionen aufgrund anderer Verpflichtungen.

Aber Sie haben noch andere Verpflichtungen?

Bichler: Ja, ich dirigiere die Jugendmusik Rebstein.

Wie bringen Sie die beiden Vereine und Ihre Familie unter einen Hut?

Bichler: Es braucht eine gewisse Organisation. Doch es passiert viel zu den Randzeiten oder am Wochenende. Da die Musik auch Teil des Familienlebens ist - meine Kinder spielen in der Juniorband Montlingen-Eichenwies, meine Frau im Musikverein Rebstein -, gibt es viele Gemeinsamkeiten.

Was motiviert Sie, nun auch die Jungmusik Montlingen musikalisch zu leiten?

Bichler: Die Kinder sind in der Jungmusik in einem Alter, wo sie nach der Juniorband bereits Erfahrungen auf ihrem Instrument haben. Sie weiter zu begleiten, ist eine schöne Vorstellung. Die Auftritte verhelfen mir zu Kontakten im Dorf und ich kann gleichzeitig mit meinen eigenen Kindern etwas unternehmen.

Sie haben Hansruedi Ulmann abgelöst, der 17 Jahre Dirigent der Jungmusik Montlingen war. Hat es bei der Übergabe Schwierigkeiten gegeben?

Bichler: Nein, alles verlief sehr unkompliziert. Die Jugendlichen waren am Auswahlprozess beteiligt, das ist eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Auch das Kennenlernen im Lager verlief sehr reibungslos. Insgesamt bin ich im Verein sehr offen und ohne Vorbehalte aufgenommen worden, das macht alles sehr einfach und dafür bedanke ich mich.

Aber Sie haben frischen Wind in den Verein gebracht?

Bichler: Ja, ich habe einen harten Schnitt gemacht, indem ich ein völlig neues, wesentlich vielseitigeres Programm einstudiere. Das bewahrt die Kinder davor, Vergleiche zum Vorgänger anzustellen.

Ist das gut angekommen?

Bichler: Ja. Die Stückwahl ist im Musiklager sehr positiv bewertet worden.

Welche kurzfristigen Ziele haben Sie sich mit der Jungmusik gesetzt?

Bichler: Es soll möglichst keine Austritte geben, weil es doch eine Veränderung ist. Bis jetzt haben wir dieses Ziel erreicht.

Welche mittel- bis langfristigen Ziele verfolgen Sie?

Bichler: Grundsätzlich strebe ich Vielseitigkeit in der Bandbreite an spielbarer musikalischer Literatur an. Was die Auftritte angeht: Für die Motivation und das Dorf ist die Kantonale St. Galler Veteranentagung vom 17. bis 20. Mai sicher ein Höhepunkt. Mit Blick auf das Eidgenössische Jugendmusikfest 2013 bereiten wir uns auf das Jugendmusiktreffen im Kanton St. Gallen vor, das im nächstes Jahr stattfindet.

Worin sehen Sie die grösste Herausforderung?

Bichler: Ein gutes Level in der Jungmusik konstant zu halten, ist eine sehr sportliche Herausforderung.

Weshalb?

Bichler: Weil man nach jeder Saison mit einem neuen Programm und einigen neuen Spielern wieder von vorne beginnt.

Wann geben Sie Ihr Début als Dirigent?

Bichler: Am Unterhaltungsabend Ende Januar. Darauf bereiten wir uns gerade vor.

Sind Sie in grosse Fussstapfen getreten?

Bichler: Wenn ich mich daran erinnere, wie sehr sich Hansruedi Ulmann ebenfalls aus persönlicher Überzeugung heraus engagiert hat, dann habe ich ein grosses Erbe angetreten. Er hat es verstanden, die Jugend fürs Musizieren zu begeistern. Aus musikalischer Sicht unterscheiden wir uns allerdings.

Mit 30 Mitgliedern in der Jungmusik und 19 in der Juniorband kann sich die Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies nicht über Nachwuchs beklagen. Woran liegt das?

Bichler: Es ist der Beweis, dass die MG Montlingen-Eichenwies viel für den Nachwuchs tut. Sie engagiert sich, da die Jungmusikanten ihre Zukunft sind. Es hat auch schon andere Zeiten gegeben.

Die Jugend für die Musik zu begeistern, ist das eine. Wie motiviert man sie, damit sie auch dabeibleibt?

Bichler: Ziel eines jeden Musikvereins ist es ja, dass der Nachwuchs irgendwann in den grossen Verein eintritt. Es liegt in der Natur der Sache, dass in der Jungmusik jeweils die Besten verschwinden. Derzeit gibt es in der Musikgesellschaft einige, die in beiden Formationen mitspielen. Das ist ein grosser Vorteil.

Worin liegt dieser Vorteil?

Bichler: Sie sind die Bindeglieder zu den Jugendlichen. Aufgrund ihres Alters zeigen sie viel Verständnis für sie und motivieren sie, dabeizubleiben. Das wird sehr geschätzt.

Wie sind Sie Dirigent geworden?

Bichler: Selber spiele ich Tenorsaxophon und habe im Militärspiel gespielt. Dirigentenkurse habe ich keine besucht. Mein Konzept hiess «learning by doing».

Was für ein Dirigent sind Sie?

Bichler: Einer, der versucht, einen geordneten Probenablauf zu gewährleisten, bei dem Spass und Motivation nicht verloren gehen.

Gibt es ein Patentrezept?

Bichler: Nein. Aber ich habe die letzten sieben Jahre in Rebstein Erfahrungen gesammelt. Dieser Rucksack bewährt sich. Wichtig ist, sich nicht zu verstellen.

Was bedeutet Ihnen die Musik?

Bichler: Ich bin mit Musik gross geworden. Für mich ist sie Ausgleich zu meinen Beruf als Gruppenleiter Infrastrukturbetrieb der IT bei der SFS Gruppe. Ich kann mit der Musik meine kreative Ader ausleben und viel weitergeben.

Was bedeutet Ihnen das Dirigieren?

Bichler: Mir gefällt, dass ich damit selber Einfluss auf die Musik nehmen kann. Die Auswirkungen meines Handelns sind sofort spürbar. Aber man ist als Dirigent sehr exponiert.

Stört Sie das?

Bichler: Nein, ich übernehme gerne diese Art der Führung.
Interview: Angelika Rieger





Lager der Jungmusik und Junior Band Montlingen-Eichenwies in Brigels

Nachwuchs bereitet sich auf Fest vor

Eine stattliche Schar von über 60 Personen nahm in der zweiten Herbstferienwoche am Musiklager in Brigels teil. Der erfreulich wachsende Nachwuchs von Montlingen-Eichenwies bereitete sich auf das Winterkonzert und auf nächstes Jahr vor, an dem in Montlingen über Auffahrt die Kantonale Veteranentagung und das Fest "Nöii Guuga Muntlaga" stattfindet.

Mit Hilfe der Eltern und eines Busses gelangte die Gruppe ins tief verschneite Brigels. Frau Holle hatte über Nacht das ganze Dorf mit über einem halben Meter Schnee eingedeckt und in den tiefsten Winter verwandelt. Dies störte die Musikanten jedoch kaum, und schon bald tönte es durch das ganze Haus. Aufgrund der Wetterverhältnisse wurde das Wochenprogramm umgestellt und die Outdoor-Aktivitäten auf Mitte Woche verschoben. So hatte man zu Beginn der Woche genügend Zeit, um das neue Programm für das Winterkonzert einzuüben. Innert kürzester Zeit konnte unter der neuen Stabführung von Patrick Bichler enorme Fortschritte gemacht werden. Die intensive Probenarbeit wurde durch Registerproben ergänzt, welche durch die Musikanten des Aktivvereins geleitet wurden. Dank der Hilfe der langjährigen Dirigenten Hansruedi Ulmann und André Breitenmoser konnten die regulären Dirigenten entlastet werden, was für die Musikanten zu einer tollen Abwechslung wurde. So waren auch am Ende der Woche alle noch mit viel Spass und Elan daran, den Stücken den letzten Schliff zu geben.

Neben der intensiven Probenarbeit wurden aber auch die Geselligkeit und der Teamgeist gepflegt. Am Dienstag konnte die Dorfturnhalle für Spiele genutzt werden und am Mittwoch begab man sich auf eine Handy Safari. Bei dieser Schnitzeljagd durch Brigels konnte man das Dorf besser kennenlernen und bei Erreichung des Zieles bekam jeder Teilnehmer einen kleinen Preis. Bis Am Donnerstag war dann der ganze Schnee wieder geschmolzen und die Wanderung zum Bergrestaurant Burleun konnte durchgeführt werden. Als spezieller Höhepunkt wurde am letzten Tag ein Geocaching Spiel gemacht. Unter Anleitung eines professionellen Guides wurde das Spiel mit den GPS-Geräten erklärt. Aufgeteilt in vier Gruppen galt es 15 Schätze in Brigels zu finden ohne von den anderen Gruppen entdeckt zu werden.

Die Abende verbrachte man gemeinsam bei verschiedenen Spielen und Aktivitäten. Die beinahe schon traditionellen Abende mit dem Ping Pong und Tschütteli-Turnier, dem Filmabend und dem Casinoabend wurden auch dieses Jahr wieder sehr genossen. Bei der Mini Play Back Show konnten die Kinder beweisen, über wie viel Schauspieltalent sie verfügen. Der Abschluss der allabendlichen Disco bildete jeweils die Bett-Polonaise, welche die Kinder auf den richtigen Geschossen wieder verteilte und sie zu Bett brachte.

So ging die Woche wie im Fluge vorbei. Ein besonderer Dank gilt den drei Köchinnen und dem Koch unter der Leitung von Carmen Breitenmoser sowie den Eltern, welche sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellten. Nicht nur die Kinder, sondern das ganze Leiterteam freut sich jetzt schon bestimmt auf das Lager 2012 in Obersaxen. pb

Kasten:
"Nöii Guuga Muntlaga"
Der Nachwuchs der Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies hat sich in den letzten paar Jahren verzehnfacht. Das ist natürlich erfreulich, gehen die Jugendlichen doch einem sinnvollen Hobby nach und können gemeinsam das Vereinsleben geniessen. Am 17. bis 20. Mai 2012 führt die MG Montlingen-Eichenwies die Kantonale Veteranentagung unter dem Motto "Nöii Guuga Muntlaga" durch. Am Samstag, 19. Mai, werden die bekannten "Pfundskerle" für Unterhaltung sorgen. Der Festgewinn wird vollumfänglich der Jungmusik und den Beginnern für die Instrumentenanschaffung zugute kommen.


Legende: Ein tolles Lager verbrachte der Nachwuchs der Musikgesellschaft Montlingen-Eichenwies. Sie freuen sich auf "ihr" Fest im nächsten Jahr unter dem Motto "Nöii Guuga Muntlaga". MULA 2011




Hauptversammlung der Jungmusik und Junior Band Montlingen-Eichenwies


Hansruedi Ulmann neuer Jungmusik-Ehrendirigent

Am vergangenen Dienstag fand die Hauptversammlung der Jungmusik und Junior Band Montlingen-Eichenwies statt. Mit dem dritten Rang am Solistenwettbewerb, einem nach wie vor hohen Mitgliederbestand und einem erfreulichen Probenbesuch geht ein erfolgreiches Vereinsjahr zu Ende. Gute Voraussetzung für einen neuen Dirigenten ist somit gegeben.

Vor gut 40 Mitglieder aus der Jungmusik und Junior Band führte Jungmusikobmann Pascal Benz speditiv durch die Traktandenliste. Dabei liess er das vergangene Jahr Revue passieren und ging auf die Herausforderungen des folgendes Jahres ein, bevor es dann von Musikmutter Nelly und Andrea Stieger einen Imbiss aus der Musikheimküche gab.

Erfolgreiches Jahr ist vorbei
Neben der Anschaffung neuer Polo-Shirts, einem kurzweiligen Musiklager in Obersaxen, einem anspruchsvollen Programm am Kirchenkonzert und am Unterhaltungsabend war im vergangenen Jahr der 3. Rang am Showwettbewerb Speicher der unbestrittene Höhepunkt der Jungmusik. Mit einer Filmeinlage wurde dieses Highlight nochmals genossen und als Erinnerung daran wurde das Preisgeld in originelle Notentaschen investiert und allen Teilnehmern verteilt. Dass im letzten Jahr 9 Mitglieder den Stufentest 1 oder 2 an der Musikschule Oberrheintal erfolgreich absolvierten und der Probenbesuch bei über 90% liegt, zeugt vom grossen Engagement der Mitglieder. Aber auch die Junior Band, die als Sprungbrett für einen späteren Einsatz in der Jungmusik dient, konnte sich mit Auftritten an der Kilbi, am Weihnachtsblasen und an der Unterhaltung von der besten Seite zeigen. Dabei führte Dirigent Daniel Gebert die positive Entwicklung insbesondere auch auf den bemerkenswert hohen Probenbesuch von 95% zurück.

Neuer Jungmusik-Ehrendirigent
Mit Pascal Benz und Hansruedi Ulmann kann die Jungmusik auf ein bewährtes Führungsteam zählen, das massgeblich zur äusserst positiven Entwicklung in der Nachwuchsförderung beigetragen hat. Nachdem Hansruedi Ulmann bereits von 1983-1992 als Dirigent die Jungmusik musikalisch führte, hat er es auch bei seinem erneuten Engagement ab 2003 verstanden, die Jugendlichen für die Musik zu begeistern. Im Hinblick auf seinen Demission nach insgesamt 17 Jahren im Sommer ernannte ihn die Versammlung mit grossem Applaus zum ersten Jungmusik-Ehrendirigent, bevor dann am Kilbifäscht mit einem Showblock "Best of Zudi" eine erfolgreiche Ära ihren Abschied nehmen wird.

Dirigentenstab wird frei
Um sich auch in diesem Jahr im Musiklager auf Herausforderungen wie das Kirchenkonzert im Herbst und den Unterhaltungsabend im Winter vorbereiten zu können, freuen sich die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten, wenn sie im Sommer einen Nachfolger für Zudi wählen können. Interessenten sind daher beim Obmann Pascal Benz herzlich willkommen.

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